Themengebiete:

24-monatige Ausbildung/Umschulung mit integrierten 6 monatigen, Praktikum

Zum Unternehmen und zur Philosophie

Die Berliner Berufsfachschule für Kosmetikerinnen, ist 1961 nach mehrjährigen Vorarbeiten gegründet worden. Zu dieser Zeit wurde die Ausbildung zur Kosmetikerin in Berlin (West) in drei- bis viermonatigen Tageslehrgängen oder sechsmonatigen Abendlehrgängen von Privatschulen durchgeführt, während in Westdeutschland halb- und einjährige Lehrgänge üblich waren. Mit dem bis heute unveränderten Ziel, die bestmögliche Ausbildung anzubieten, wurden halb- und einjährige Lehrgänge nach den Richtlinien des Zentralverbandes für Kosmetik in Deutschland e.V. (ZVK), dem die Gründer als Mitglieder beitraten, der Senatsverwaltung für Volksbildung angezeigt. Am 1. April 1962 begann die erste halbjährige Ausbildung. Da dies das zeitaufwendigste Angebot in Berlin (West) war, dauerte es bis 1971, bis der erste einjährige Bildungsgang beginnen konnte. In den Folgejahren entwickelte sich die Berufsfachschule zu einer in Westdeutschland und im westlichen Ausland zunehmend bekannten Bildungsstätte, in der regelmäßig Fortbildungsveranstal-tungen der Schule und des Berufsverbandes stattfanden, zumal sich von 1963 bis 1966 die von Wuppertal nach Berlin verlegte Geschäftsstelle des ZVK und von 1966 bis 1982 die Hauptgeschäftsstelle des aus der Vereinigung der Verbände entstandenen Bundesverbandes in räumlichem Zusammenhang mit der Schule befanden, so dass auch Sitzungen und Konferenzen, Schulleiter-Tagungen u.a. in den Räumen der Schule stattfanden. Nachdem mit Baden-Württemberg und Hessen die ersten Bundesländer Ausbildungsgänge mit staatlichem Abschluss geregelt hatten, begannen die Schulträger der BBfK 1980 mit ihren Bemühungen, um einen qualifizierten Status der Schule zu erlangen. Dazu bedurfte es einer Änderung des Berliner Privatschulgesetzes, die nach langen Verhandlungen mit dem Berliner Senat und den Fraktionen der Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus durch eine ab 1.1.1985 geltende Novellierung erreicht wurde. Als diese Gesetzesänderung sich als unvollständig erwies, weil sie zwar die staatliche Anerkennung der Ergänzungsschule, aber nicht einen staatlichen Abschluss für die Absolventinnen zur Folge hatte, mussten erneute Anstrengungen unternommen werden, um zu erreichen, dass der novellierte Text des Gesetzes ergänzt wurde. Das Berliner Abgeordnetenhaus folgte am 29.6.1987 mit einer weiteren Gesetzesänderung den Forderungen der Schulträger, so dass ab 1986 bis 1992 die Berliner Berufsfachschule für Kosmetikerinnen die einzige Schule dieses Typs war, die im Land Berlin einen staatlichen Abschluss des seit 1984 angebotenen zweijährigen Bildungsganges ermöglichte. Der zweijährige Bildungsgang ist im Land Berlin die zwingende Voraussetzung für die Bewilligung von finanziellen Leistungen nach BAföG, für die Durchführung von Reha-Maßnahmen der DRV Bund und für die Umschulung nach dem SGB III (AFG). Durch ihre internationalen Kontakte und die Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden praktizierender Kosmetikerinnen garantiert die BBfK eine Berufsausbildung, die sich am nationalen und internationalen Standard orientiert. Um die Qualität der Ausbildung zu dokumentieren und den Absolventinnen die Möglichkeit zu geben, sich von ungenügend ausgebildeten Personen zu unterscheiden, vergibt die Schule seit dem 1.1.2006 die geschützte Berufsbezeichnung einer Medizinischen Kosmetikerin in Verbindung mit einer geschützten Dienstleistungsmarke.

Aufgaben und Ziele der Seminarteilnehmer

Die Berliner Berufsfachschule Für Kosmetikerinnen sieht es als ihre Aufgabe an, Kosmetikerinnen auszubilden, die dank eines überdurchschnittlichen Fachwissens und -könnens imstande sind, die angewandte Kosmetik als Gesundheitspflege im Dienst an der Gesundheitserziehung verantwortungs-bewusst beruflich auszuüben. Die Absolventinnen müssen die theoretischen Grundlagen der Berufsarbeit beherrschen, alle wichtigen Behandlungsarten der medizinischen Ganzheitskosmetik gezielt durchführen und alle in der Praxis gebräuchlichen Apparate sachkundig einsetzen können, alle Mittel der allgemeinen und speziellen (vorbeugenden) Gesundheitspflege anzuwenden verstehen. Durch die Zusammenarbeit mit Kosmetik-Instituten, Hautarztpraxen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Zusammenarbeit mit Fachzeitschriften und Firmen, die kosmetische Produkte oder kosmetische, medizinische Apparate/Geräte herstellen ist die Berufsfachschule wird den ständigen Veränderungen und Weiterentwicklungen Rechnung getragen.

Anforderungen an die Seminarteilnehmer

Gute Allgemeinbildung (Abschluss der 10. Klasse der allgemeinbildenden Schule), körperliche Tauglichkeit und geistige Eignung für diesen Beruf.

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